„𝐙𝐢𝐭𝐫𝐨𝐧𝐞𝐧𝐛𝐥𝐮̈𝐭𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐞𝐫𝐞𝐬𝐳𝐚𝐮𝐛𝐞𝐫“ von Nelly Berlin

Meine Rezi:
Dieses Mal begleiten wir Leonie, die nach einem beruflichen Rückschlag bei ihrer Cousine einen Neuanfang wagen möchte. Dass dabei ausgerechnet der berühmte Bassist Jason in ihrem Hotelzimmer auftaucht, sorgt für jede Menge Chaos. Zwischen den beiden entwickelt sich eine herrlich leichte und charmante Liebesgeschichte, die mir einige Male ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Parallel dazu verfolgen wir Vivians Geschichte. Sie ist auf der Suche nach der Vergangenheit eines besonderen Gemäldes und gerät dabei in eine deutlich spannendere und geheimnisvollere Geschichte. Hier hatte ich ständig das Gefühl, dass noch längst nicht alle Karten auf dem Tisch liegen.
Besonders gut gefallen hat mir, wie die beiden Erzählstränge nach und nach miteinander verbunden werden. Ich wusste zwar, dass sich irgendwann alles zusammenfügen würde, aber das Wie hat mich tatsächlich überrascht. Der Aha-Moment am Ende war für mich richtig gelungen.
Und dann natürlich San Michelle! Die bildhaften Beschreibungen haben sofort mein Fernweh geweckt. Meer, Zitronenblüten, kleine Gassen und dieses besondere französische Lebensgefühl.
Neben Liebe und Romantik geht es auch um Neuanfänge, Selbstfindung, Vertrauen, Zweifel, Freundschaft, Geheimnisse und Spannung. Dadurch ist die Geschichte mehr als nur eine leichte Sommerromance.
Für mich war diese Geschichte eine wunderschöne Auszeit mit Herz, Humor und einer kleinen Portion Krimi.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die romantische Geschichten mit sommerlichem Setting und ein bisschen Spannung lieben.