„Verboten Verliebt: Infinite Heartbeats“ von Romy Ann

11.01.2026
Bildquelle: Autorin und Canva
Bildquelle: Autorin und Canva

Meine Rezi:

Manchmal findet ein Buch dich genau dann, wenn du es am meisten brauchst. Auch wenn du selbst noch gar nicht weißt, dass du es brauchst.


Dieses Reihenfinale hat mich mitten ins Herz getroffen. Es hat mich gefordert, getragen, zum Lachen gebracht, zum Schlucken, und ja, an manchen Stellen auch komplett zerlegt.


Ich hab mich auf Julian und Cora gefreut.

Julian, der ewige Womanizer, der immer so getan hat, als könne ihn nichts und niemand ernsthaft aus der Bahn werfen. Und dann kommt Cora und plötzlich steht seine ganze Welt Kopf. Er ist charmant, sexy, kontrolliert, manchmal ein bisschen zu selbstsicher und trotzdem so unfassbar greifbar und warmherzig, wenn es darauf ankommt. Ich konnte gar nicht anders, als mich in ihn zu verlieben.


Cora dagegen ist taff, verletzlich und stärker, als sie selbst glaubt. Eine Frau, die viel im Leben verloren hat, aber trotzdem nicht stehenbleibt. Bei Julian schmilzt sie wie Butter, und doch hat sie genug Rückgrat, um sich nicht einfach überrollen zu lassen. Ich habe ihren Weg so tief gespürt.


Die beiden zusammen? Eine Mischung aus Herzklopfen und diesem leicht gefährlichen Ziehen im Bauch. Boss-Romance mit Gefühl, Humor und genau der richtigen Portion Hitze.


Die Geschichte ist flüssig, leicht, witzig, spicy und emotional. Ich bin durch die Seiten geflogen und wollte nicht, dass es endet. Der Arbeitsalltag in der Privatklinik, die Patientinnen, die Kolleginnen, die kleinen Einblicke ins Leben der anderen Millionäre aus den vorherigen Bänden… Das alles macht die Geschichte rund und lebendig.


Ich persönlich hab Cora's Oma gefeiert. Ihre Sprüche haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht.


Ich hab mit beiden so gelitten, als würde ich danebenstehen und nicht eingreifen können. Und genau das liebe ich. Wenn ein Buch mich fühlen lässt, ohne Rücksicht darauf, ob es angenehm ist oder weh tut.


Die spicy Szenen sind perfekt eingebaut. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Man spürt die Verbindung, die Anziehung und die Unsicherheit.


Der Schreibstil ist wie immer weich, flüssig, emotional und so angenehm zu lesen, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht.


Für mich war dieser Band ein wunderschöner Abschluss der Reihe. Auch wenn mein Leserherz ein bisschen schwer ist, weil es jetzt vorbei ist.

Rezitante - Buch-Blog
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