„𝐌𝐬. 𝐒𝐧𝐚𝐫𝐤 & 𝐌𝐫. 𝐒𝐩𝐚𝐫𝐤 (𝐑𝐨𝐬𝐞𝐰𝐨𝐨𝐝 𝐋𝐨𝐯𝐞 𝟏)“ von Annie Stone und Liv Keen

Meine Rezi:
Eine Geschichte, bei der man sich zurücklehnen, schmunzeln und gemeinsam mit den Figuren durch ein ordentliches Gefühlschaos stolpern kann.
Kaum in Rosewood angekommen, war ich mittendrin in einer Geschichte voller Wortgefechte, knisternder Momente und Figuren, die einem das Lesen wirklich leichtmachen.
Lexi und Ryan haben mich dabei ganz schön auf Trab gehalten. Die beiden können sich herrlich gegenseitig auf die Palme bringen, und bei manchen Gesprächen hätte ich am liebsten dazwischengefunkt und ihnen einen kleinen Kommunikationskurs spendiert. Aber genau diese Mischung aus Reibung, Humor und den Momenten, in denen plötzlich mehr durchblitzt, als die beiden zugeben möchten, hat für mich den Reiz ihrer Geschichte ausgemacht.
Mit Ryan bin ich ziemlich schnell warm geworden. Hinter seiner Art steckt so viel Herz, besonders wenn es um die Menschen geht, die ihm wichtig sind. Bei Lexi hat es bei mir etwas länger gedauert, bis sie mich richtig für sich gewinnen konnte. Aber auch das gehört für mich dazu. Nicht jede Figur muss einem sofort ans Herz wachsen, manchmal braucht es eben ein bisschen Zeit.
Und dann ist da noch Rosewood selbst! Ich liebe es, wenn ein Ort nicht bloß die Kulisse für eine Liebesgeschichte bildet, sondern durch seine Bewohner richtig lebendig wird. Die Nebenfiguren bringen ihre ganz eigene Dynamik mit und machen Lust darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen. Ganz besonders Onkel Heath mit seinen vielen Katzen hat es mir angetan. Ich
Natürlich läuft auch hier nicht alles glatt. Vertrauen, Familie und die eigenen Vorstellungen davon, was man wirklich braucht, spielen eine Rolle. Manchmal hätte ich die Figuren gern kurz geschüttelt, damit sie endlich aussprechen, was ihnen durch den Kopf geht. Aber mal ehrlich, wenn in Liebesgeschichten immer alle vernünftig miteinander reden würden, wäre die Sache oft nach drei Kapiteln erledigt. Und wer will das schon?
Für mich war es eine unterhaltsame Lesezeit mit viel Charme, amüsanten Schlagabtauschen und Figuren, bei denen ich gern noch ein bisschen länger geblieben wäre. Rosewood hat jedenfalls das Potenzial, zu einem dieser Buchorte zu werden, an die man gern zurückkehrt. Und ich bin gespannt, wen wir dort als Nächstes kennenlernen dürfen.