„𝐆𝐞𝐟𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐢𝐦 𝐍𝐞𝐛𝐞𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠“ von Emilia Harrison

19.09.2026
Bildquelle: Autorin und Canva
Bildquelle: Autorin und Canva

Meine Rezi:

Esmira und Kassian haben mich von Anfang an beschäftigt. Nicht, weil bei ihnen alles so einfach wäre. Ganz im Gegenteil. Zwei Menschen, die aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten kommen und trotzdem diese ganz besondere Verbindung zueinander spüren. Gerade Esmiras Unsicherheit konnte ich unglaublich gut nachvollziehen. Man merkt einfach, wie sehr sie mit sich selbst und ihren Zweifeln kämpft.


Und dann ist da Kassian. Mit ihm musste ich am Anfang tatsächlich erst einmal warm werden. Aber je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr hat er mein Herz erobert. Vor allem später habe ich ihn mit ganz anderen Augen gesehen. Seine Entwicklung, sein Umgang mit Esmira und vor allem seine Art, nicht einfach aufzugeben, haben mich wirklich berührt.


Die Geschichte hat mich emotional ziemlich erwischt. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit, wie sehr mich manche Entwicklungen treffen würden. Es gab Momente, in denen ich richtig mitgelitten habe und mir dann tatsächlich die Frage gestellt habe, wie daraus bitte noch etwas Gutes entstehen soll.


Es geht nicht nur um eine Liebesgeschichte. Es geht um Verletzlichkeit, Zweifel, Schmerz, Vertrauen und darum, dass ein Mensch manchmal erst durch sehr dunkle Zeiten gehen muss, bevor wieder ein bisschen Licht zu sehen ist.


Esmira ist dabei eine Protagonistin, die mir besonders ans Herz gewachsen ist. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle so gut nachempfinden und habe mit ihr gelacht, gehofft und gelitten. Und gerade deshalb haben mich die schweren Momente umso mehr getroffen.


Eine ganz besondere Erwähnung bekommt für mich die Nebenfigur Hetty. Solche Figuren liebe ich einfach. Menschen, die vielleicht auf den ersten Blick unscheinbar wirken, aber einer Geschichte unglaublich viel Wärme geben.


Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und habe mich mehr als einmal dabei ertappt, fassungslos zu denken, dass das jetzt wirklich nicht passieren kann.

Ich habe über die Figuren nachgedacht, nachdem ich das Buch längst zur Seite gelegt hatte. Und genau solche Geschichten bleiben.


Wenn du Geschichten magst, die nicht nur das Herz erwärmen, sondern es zwischendurch auch ordentlich durchkneten, dann solltet ihr Esmira und Kassian unbedingt kennenlernen.

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