„Ausgerechnet ein Highlander“ von Emilia Doyle

22.08.2026
Bildquelle: Autorin und Canva
Bildquelle: Autorin und Canva

Meine Rezi:

Eine Geschichte, die einen mitnimmt an einen völlig anderen Ort und in eine längst vergangene Zeit. Genau das ist Emilia Doyle mit diesem Highland-Zeitreiseroman gelungen.


Die schottischen Highlands werden so bildhaft beschrieben, dass man die raue Landschaft, die Weite und die besondere Stimmung dieses Landes beinahe selbst spüren kann. Die Geschichte verbindet Abenteuer, historische Hintergründe und eine gefühlvolle Liebesgeschichte zu einer Mischung, die mich sehr gut unterhalten hat.


Sarah ist eine interessante Protagonistin. Sie wirkt zunächst wie jemand, der genau weiß, was er im Leben möchte, und doch merkt man schnell, dass hinter ihrer starken Fassade auch Zweifel, Enttäuschungen und die Suche nach ihrem eigenen Weg stehen. Gerade ihre Entwicklung hat mir gefallen, denn sie muss sich nicht nur mit einer völlig neuen Umgebung auseinandersetzen, sondern auch mit der Frage, was sie wirklich glücklich macht.


Die Liebesgeschichte entwickelt sich auf eine schöne und nachvollziehbare Weise. Sie steht nicht alleine im Mittelpunkt, sondern fügt sich harmonisch in das Abenteuer ein. Es geht um Gefühle, Verbundenheit und die Frage, ob das eigene Herz manchmal einen anderen Weg kennt als der Verstand.


Der Schreibstil von Emilia Doyle ist angenehm flüssig und mitreißend. Die Mischung aus historischen Details, schottischer Kultur, Geheimnissen und emotionalen Momenten sorgt dafür, dass man schnell in der Geschichte versinkt. Besonders die Beschreibungen der Highlands und die Einblicke in die damalige Zeit haben mir sehr gefallen.


Für mich ist dieser Roman eine wunderschöne Mischung aus Zeitreise, Abenteuer und Romantik.

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